Hans Haacke (1936 Köln, DE – seit 1965 New York, US) konzentriert sich in dieser Ausstellung in der Generali Foundation in Wien (7. September – 20. Dezember 2001) „auf ein einziges Problemfeld: den Umgang mit der Vergangenheit des Landes und der nationalen Identität, Fragen, die in Österreich und in Deutschland – mehr als mir lieb ist – die Gemüter erhitzen“. Seiner Ansicht nach haben die von ihm 1988 und 1996 in Graz entwickelten Projekte unglücklicherweise nichts an Aktualität verloren. Fragen der Konstruktion von Identität sind auch in seinem Projekt für das Reichstagsgebäude in Berlin, 1999, evident. In seiner neuen, speziell für diese Ausstellung entstandenen Installation Mia san mia greift Hans Haacke die Thematik aus aktueller Perspektive auf.
Diese Werke sowie ausgewählte historische Arbeiten werden in der Publikation in Form von Texten und zahlreichen Abbildungen vorgestellt. Werke und Thematik werden anhand zweier Aufsätze in einen größeren Zusammenhang gebracht. Das Buch bietet so einen Zugang zu aktuellen Diskursen („Gedächtniskultur“). Zahlreiche Texte von Haacke selbst werden erstmals einer deutsch- und englischsprachigen Leserschaft zugänglich gemacht.
Foto © Werner Kaligofsky, Bildrecht Wien 2024
Herausgegeben von
Sabine Breitwieser
für die Generali Foundation
Wien, 2001
Texte von
Vorwort Dietrich Karner, Einleitung Sabine Breitwieser, Aufsätze Hans Haacke, Christian Kravagna und Heidemarie Uhl
Grafische Gestaltung Susanne Klocker
24,5 × 19 cm, 192 Seiten, 20 Farb-, 45 s/w Abbildungen
Klappenbroschur, Deutsch/Englisch
Dresden, Philo Fine Arts GesmbH, Verlag der Kunst; New York, D.A.P. (gebundene Ausgabe)
ISBN 3-364-00392-0
Links
www.foundation.generali.at
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